Warum kontrollierte Aushärtung?

Unter einer kontrollierten Aushärtung versteht man die gesteuerte Zufuhr von Temperatur und Feuchtigkeit bei frischen Betonprodukten unter kontrollierten Bedingungen, um den Aushärteprozess des Betons zu beschleunigen und zu optimieren.

Bei Temperaturen zwischen 5°C und dem Gefrierpunkt kommt der Hydratationsvorgang im Beton fast zum Stillstand. Das heißt die Betonerhärtung verläuft langsam. Fügt man dem Beton jedoch Wärme zu, beschleunigt sich der Prozess. Der Beton härtet also schneller aus.

Hierbei darf man dem Bindemittel im Beton (Zement) jedoch keinesfalls das für die Reaktion nötige Wasser entziehen, da sonst die Hydratation gestört wird.

Lässt man diesen Prozess nun unter kontrollierten Bedingungen ablaufen (d.h. die richtige Menge an Wasser und die richtige Temperaturzufuhr), kann man den Prozess produktspezifisch steuern.

Unter „normalen“ Abbinde Bedingungen reagiert nur ca. 80% des beigefügten Zementes im Beton.

Fügt man dem Prozess jedoch von außen permanent dass für die Hydratation nötige Wasser zu, reagiert viel mehr Zement im Beton und man kann somit eine Zementeinsparung von 10% erreichen.

Die kontrollierte Zufuhr von Wärme beschleunigt
den Hydratationsprozess.

Hierdurch ergeben sich folgende Vorteile:

  Einsparung von Zement (bis zu 10%)

 
  Einsparung von Farbpigmenten (durch den geringeren Zementanteil)
  Schnellere Aushärtezeiten (Frühfestigkeit)
  Gleiche Produktqualität (Sommer/Winter)
  Einheitliche Farben
  Höhere Qualität der Produkte
  Reduzierung der nötigen Lagerkapazitäten
  Verringerung der Betonform Nutzungszeiten

 
  Härtere Ecken und Kanten (weniger Abplatzungen)
  Bessere Abriebfestigkeiten

 
  Sekundär Prozesse (Schleifen, Strahlen, Rumpeln, Brechen) sind „Inline“ möglich

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